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LEADER

LEADER - Liaison Entre Actions de Développement de L`Économie Rurale

 

LEADER ist ein Förderinstrument der Europäischen Union und steht für die „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Ziel ist es, gemeinsam vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie kommunalpolitischen Entscheidungsträgern, ländliche Regionen zukunftsfähig zu gestalten.

Am 7. Januar 2015 erfolgte im Neuen Schloss in Stuttgart die feierliche Übergabe der Urkunden an die 18 neuen Aktionsgruppen durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann und dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde.

In Regionalen Entwicklungskonzepten zeigen die Regionen auf, welche Entwicklungsperspektiven und -vorhaben sie in den nächsten Jahren verfolgen und wie sie umgesetzt werden sollen. Der sogenannte „Bottom-up-Ansatz“ von LEADER ermöglicht, Ideen der Bevölkerung vor Ort aufzunehmen und dann in den Aktionsgruppen über die Förderung einzelner Projekte zu entscheiden.

Vorhaben, die die regionale Wirtschaft sowie die interkommunale Zusammenarbeit stärken und den Tourismus fördern, stehen im Mittelpunkt der LEADER-Förderung. Außerdem sollen Antworten auf drängende Herausforderungen wie etwa den Klimawandel, den Ressourcenschutz oder den demografischen Wandel entwickelt und erprobt werden.

In der laufenden LEADER- Förderperiode (2014-2020) stehen insgesamt 84 Millionen Euro öffentliche Mittel zur Umsetzung von Projekten in Baden-Württemberg zur Verfügung.

 

Die LEADER-Region Neckartal-Odenwald aktiv umfasst 28 Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis sowie im Rhein-Neckar-Kreis und beherbergt rund 117.000 Menschen.

Zur Umsetzung des LEADER-Programms wurde im Juni 2015 der Verein Regionalentwicklung Neckartal-Odenwald aktiv e.V. gegründet. Dessen Ziel ist es, die ländlichen Gebiete zu stärken und zu entwickeln. Die Lebens- und Standortbedingungen für Bewohner und Gäste der Region sollen verbessert werden.

Für die Region Neckartal-Odenwald aktiv wurden im Rahmen eines Regionalen Entwicklungskonzepts vier zentrale Handlungsfelder mit Teilzielen definiert, die auf die regionalen Besonderheiten der Region abgestimmt sind:

  1. Erhalt der Kulturlandschaft
  2. Neue Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze im Tourismus
  3. Erhalt attraktiver, zukunftsfähiger Dörfer
  4. Mitwirkungskultur und bürgerschaftliches Engagement

Weitere Informationen

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